HUNGOVER IN CAPE-T - RIKA GOING SOUTH AFRICA

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Mo, 16. Juli

Okay, langsam wird‘s schwierig auf deutsch zu schreiben weil ich in english denke. aber egal, wenn‘s zu crappy wird switch ich einfach. Also heute war Day 1 of work und es war echt gut (: Mal abgesehen davon dass ich natürlich 20 min. zu spät war... Aber hier ist das sowieso alles etwas anders mit der Zeit. Wenn man irgendwo zu irgendeiner Zeit sein soll, kann man locker ne dreiviertel stunde draufrechnen. Leider gilt das eben auch für cabdrivers, handymen, cleaning ladies usw. Naja. Jedenfalls bin ich im Krankenhaus angekommen und musste erstmal durch ne Sicherheitsschleuse (mit Metalldetektor usw wie am Flughafen) mit Securitymen. Das scheint aber relativ normal zu sein (auch, dass man gecheckt wird ob man Kinder rein- oder rausschmuggelt). Dann hab ich ne Sicherheitsbelehrung usw (unter Ohrenbetäubendem Lärm weil die grade umbauen - stört aber keinen) und ne Führung durch die Stationen bekommen. Man sieht krasse Sachen hier. Halb verhungerte Säuglinge und Mütter, die kaum besser aussehen. Und einiges mehr, aber das ist nichts, was man ausführt. Komischerweise riecht es aber immer und überall im Krankenhaus nach Essen. Mein Job ist es, mehr oder weniger, einfach den Kindern ein paar Stunden Ablenkung zu bieten. Ich trage mich morgens in eine Liste ein und auf welcher Station ich bin (ich guck einfach wo noch keiner ist oder wenige), zieh eine bunte Schürze an (sodass die Kinder wissen,dass ich kein Arzt bin, weil sie auf die selten gut zu sprechen sind), geh auf die Station und guck wer da grade so rumwuselt und such danach (also nach Alter und Beweglichkeit usw der Kinder) die Spielzeuge aus dem Toyroom aus und geh auf die Station. Die Kinder kommen einem schon entgegen weil sie quasi auf einen warten. Ich hätte echt gedacht, dass es schwieriger ist mit Kindern klarzukommen, die nur Afrikaans oder Zulu oder Xhosa oder whatever sprechen. Aber naja - Kinder sind Kinder. Und die sind auf der ganzen Welt und in allen Sprachen sehr sehr ähnlich. Auf der Station hab ich noch Mathias getroffen (auch ein deutscher Volunteer), mit dem ich später nach hause nach mowbray gelaufen bin weil er in die gleiche richtung musste. Ich hatte quasi no chance to get lost on my way home. (; Als ich nach hause gekommen bin, war Paulien da und wir sind zum Centre City gefahren (das größte einkaufszentrum Afrikas! - sieht fast genauso aus wie das Centr0 in Oberhausen). Danach war ich am Rondebosch Common joggen und hab dabei das erste Mal den Tablemountain komplett ohne Wolken gesehen. Abends sind wir in einem echt miesen Nobelrestaurant (so eins mit Kellnern die einem nochmal die ganze Karte erklären und wie was zubereitet wird und welcher Wein aus welcher Region dazu passt) gewesen und hatten ein 3-Gänge-Menü für....16 Euro!!!!!! Ich hatte einen echt krassen Salat (keine Ahnung was das actually war) als Vorspeise, ein Thai Curry als Main Dish und Vanilla Crème Brûlée als dessert mit lots of south african wine (: Essen gehen ist hier krass billig, daher passiert es schonmal öfter, dass man aus Faulheit zum kochen einfach essen geht. Jedenfalls sind die eigentlich essen gegangen weil es Hreis‘ (ja, komischer dutch name) Abend war und the result was that ich echt nicht gut geschlafen hab weil mein bauch so mega voll war. Ich hab den Rest von meinem Essen einpacken lassen weil ichs natürlich nicht geschafft hab und kein Essen wegwerfe. Das eingepackte Essen hab ich an unseren Gartenzaun gehangen - morgens war‘s weg. Das kann man hier mit echt allem machen, Klamotten usw. Dauert meistens keine halbe Stunde. Das ist Africa.
19.7.12 21:19
 


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